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Welche Yogastile sind für wen geeignet und was bewirken sie? Teil 2

Aktualisiert: 4. Jan. 2021

Hallo ihr Lieben,


in dieser Woche stelle ich euch zwei weitere Yogastile vor. Vielleicht habt ihr diese schon einmal selbst erlebt. Vielleicht aber auch nicht und ihr freut euch jetzt, mehr darüber zu erfahren. Also los geht`s....


Faszien Yoga


Hast du das Gefühl, du wirst immer unbeweglicher, verspannter und enger?


Dann brauchst du einen Yogastil, der dich anhand der neusten Erkenntnisse zu den Faszien gezielt lockert, befreit und deine Beweglichkeit verbessert.


Faszien sind zähes Bindegewebe, das weite Strecken des Körpers miteinander vernetzt und den Körper als Ganzes aber auch all seine Bestandteile (Organe, Muskeln,...) umhüllt. Es ist voller Nervenenden, Schmerz- & Bewegungssensoren und hat somit die Bedeutung eines eigenen Sinnesorgans, welches sich je nach Belastung anpasst und verändert. Durch einseitige und immer wiederkehrende Verhaltensmuster kann es verkleben/ verfilzen. Es verliert an Gleitfähigkeit und Durchblutung. Dadurch fühlen wir uns steif, verspannt und eng. Das hat wiederum auch negativen Einfluss auf unsere Muskeln und Atmung.


Im Faszien Yoga setzen wir je nach Stundenthema unterschiedliche Reize, um das Fasziengewebe wieder zu lockern, dehnen und gleitfähig zu machen. Dabei braucht es eine regelmäßige Übungspraxis, denn Fasziengewebe erneuert sich nur langsam.


Tipp:

Nutze dafür neben der rutschfesten Yogamatte und 2 Yogaklötzen zusätzlich 2 Tennisbälle. Damit arbeiten wir gezielt an den Trigger-/Schmerzpunkten.



Yin Yoga


Manchmal gibt es Lebensphasen, da ist man besonders angespannt und unruhig, was bis zur Gereiztheit führen kann. Das nicht endende Gedankenkarussel hindert dann zusätzlich beim Ein- bzw. Durchschlafen und somit ist der Teufelskreis perfekt, denn an Ruhe und Erholung ist kaum zu denken.


Wenn du das von dir kennst, dann brauchst du einen Yogastil, der deinem Körper & Geist Ruhe schenkt. Der dich kaum fordert und dich im Loslassen schult.